New York – Tag 4

Ein weiterer Tag voller Sonnenschein und blauem Himmel in New York.

Der Tag fing für mich so gegen 8:30 mit einem gemütlichen Frühstück im Hostel an. Zuerst bin ich danach heute morgen zum Rockefeller Center gefahren und habe mir eine Eintrittskarte für die Aussichtsplattform gekauft (29 USD). Die Tickets sind an eine Uhrzeit gebunden, zu der man Zutritt auf die Aussichtsplattform hat. Ich hatte Glück, es gab Eintrittskarten für 10:40 und es war 10:10. Perfekt, die Zeit reichte, um etwas durch die Läden im Rockefeller Center zu schlendern. Die Sicherheitskontrolle war schnell erledigt und dann ging es mit dem Fahrstuhl nach oben. Der Fahrstuhl hat ein Decke aus Glas und so kann man sehen, wie schnell man nach oben fährt. Man spürt es natürlich auch. Oben angekommen, hat meine eine geniale Aussicht auf Manhattan: der Central Park, der Hudson und der East River sowie Downtown und Midtown. Beeindruckend. Die Aussichtsplattform war gut besucht aber nicht überfüllt. Es gibt eigentlich drei Ausblicke auf drei verschiedenen Etagen. Nachdem ich dies genossen habe, ging es wieder nach unten in die Häuserschlucht. Ich bin noch etwas über die Rockefeller Plaza geschlendert, dort gibt es aktuell Kunstwerke von Jeff Koons zu sehen.

Dann bin ich ein paar Blocks weiter zum Museum of modern Art (MoMa) gegangen. (Eintritt 25 USD) Ich war etwas überrascht vom MoMa. Ich hatte früher schon öfter gehört, dass ein Designstück im MoMa ist und hatte eigentlich ein ganzes Museum mit Designstücken erwartet, aber so ist es nicht. Es gibt zwei Etagen mit Gemälden und Skulpturen von Künstlern aus den 19. und 20. Jahrhundert, eine Etage mit Fotografien und Designstücken und eine Etage mit einer Sonderausstellung zu Toulouse-Lautrec. Interessant war es trotzdem.

Nachdem ich eine Kleinigkeit gegessen hatte, machte ich mich auf den Weg Richtung Süden. Ich wollte zur Freiheitsstatue. Es hatten aber sehr viele Leute die gleiche Idee und so war eine lange Schlange vor dem Ticketschalter. Die Warteschlange war in der Sonne und diese meinte es heute extrem gut mit New York. Ich entschied mich deshalb, heute nicht zur Freiheitsstatue zu fahren. Ich nahm die U-Bahn und fuhr zurück zum Hostel. Mittlerweile weiß ich ja auch, dass es Expresszüge gibt und dass man mit diesen sehr schnell von Nord nach Süden oder umgekehrt kommt, da diese einfach 5 oder 6 oder mehr oder auch weniger Haltestellen auslassen. Im Hostel habe ich meine Wäsche gewaschen und getrocknet und dies war erstaunlicherweise in 1,5h erledigt.

Es war zu früh, um im Hostel zu bleiben und so machte ich mich noch einmal auf den Weg. Diesmal war mein Ziel das Empire State Building. Ich habe beim Empire State Building immer den Film “Schlaflos in Seattle” im Kopf und mit dieser Vorstellung bin ich dorthin gefahren. Also das Happy End aus dem Film kann im echten Leben nie und nimmer funktionieren. Meg Ryan wäre nie pünktlich oben auf der Plattform gewesen, da sie nie schnell genug an den verschiedenen Warteschlangen (Tickets (29 USD), Fahrstuhl bis 80.Etage, Fahrstuhl bis 86.Etage) und durch die Sicherheitskontrolle gekommen wäre. Hätte sie es irgendwie doch pünktlich nach oben geschafft, dann hätte sie wegen den ganzen Menschen nie den Mann getroffen, den sie treffen wollte. Ja so ist es halt, die Filme haben mit der Realität nichts zu tun. Ja die Menschenmassen auf dem Empire State Building haben mich heute fast aus der Ruhe gebracht. Ich habe die Aussicht nicht wirklich genossen. Die Plattform ist nicht so groß wie auf dem Rockefeller Center. Sie ist ca. 2m tief und die Menschen standen teilweise in drei oder vier teilweise fünf und selten in zwei Reihen hintereinander an der Brüstung. Es war nervig. Ich habe ein paar Fotos gemacht und bin wieder runter gefahren. Dies war wirklich nicht schön.

Unangenehmerweise hing ich danach auch noch etwas in der U-Bahn fest. Für die U-Bahn in New York muss man temperaturmässig abgehärtet sein. Aktuell sind die Bahnhöfe viel zu warm. Manchmal habe ich das Gefühl zu ersticken und bekomme keine frische Luft dort. Die Züge dagegen sind sehr gekühlt. Ich habe immer eine Jacke dabei, ansonsten würde ich frieren in den Zügen. Die U-Bahn ist 100 Jahre alt und die Belüftung ist nicht sehr gut. Jedenfalls fielen auf dem Rückweg ins Hostel Züge aus. Ich hatte Glück im Unglück. Ich kam noch bis zur 96-ten Straße. Die letzten sieben Blocks konnte ich einen Bus nehmen. Meine MetroCard für 30 USD für 7 Tage hat sich schon sehr rentiert und diese konnte ich auch im Bus benutzen. Gegen 21:30 war ich wieder im Hostel.

See you tomorrow. Birgit

One Comment

  • Anonym

    Das mit den mobilen Geräten ist hier nicht mehr anders in S- und U-Bahn. Den Menschen sind andere Dinge wichtig. Ich bin echt genervt, wenn Gespräche im Cafe oder Restaurant unterbrochen werden weil so ein Ding klingelt und sich in den Vordergrund drängt. Wozu trifft man sich denn mit Freunden?
    Es gibt in New York glaube ich mittlerweile sogar Restaurants in denen Mobiles verboten sind….
    gruß joachim

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