CO2-Fußabdruck

Immer wieder ist die Anzahl meiner Flüge pro Jahr ein Thema in Diskussionen zum Thema Umwelt. U.a. deshalb habe ich mich 2017 erstmals entschlossen, meinen CO2-Verbrauch, der durch meine Flüge zu meinen Reisezielen entstanden ist, zu kompensieren.

2016 war ich mit einem der Stiftungsräte des Antarctic Research Trust (ART), mit Klemens Pütz, zwei Wochen auf den Falklandinseln unterwegs.
Der ART hat einige Inseln der Falklandinseln gekauft, um Flora und Fauna auf den Inseln zu erhalten oder um die Schäden, die u.a. durch die Schafzucht entstanden sind, zu beheben. Durch die übermäßige Schafzucht wächst nichts mehr auf den geschädigten Stellen. Die Erosion durch den Wind kann ungehindert erfolgen. Ein typisches Gewächs auf den Falklandinseln ist das Tussockgras, das über zwei Meter hoch werden kann und welches man auf allen Inseln findet. 1 Hektar Tussockgras bindet 50 Tonnen CO2 und kann für 1000 Euro angepflanzt werden.

Hummock ist die Insel, die der ART zuletzt gekauft hat. Hier sind die Schäden durch die Schafzucht sehr groß. (Renaturierung von Hummock)

Meinen CO2-Verbrauch für alle Flüge im Jahr 2017 habe ich mit dem CO2-Rechner bestimmt. Durch eine entsprechende Spende an den ART habe ich meinen CO2-Fußabdruck, den ich durch meine Flüge 2017 hinterlassen habe, kompensiert. 2018 habe ich dies ebenso gemacht.