Argentinien – Bücher und Filme
“In Patagonien: Reise in ein fernes Land” Bruce Chatwin
Der Klassiker und für jede Reise nach Patagonien ein Muss. Bruce Chatwin wandert, fährt mit dem Bus oder per Anhalter durch Patagonien, wo Menschen leben, die aus verschiedenen Ländern und Gründen nach Patagonien gekommen sind. Bruce Chatwin trifft sie und berichtet über sie liebevoll und ausführlich. War man schon in Patagonien, weiß man, wovon er spricht. War man noch nicht da, möchte man nach dem Lesen des Buchs hinfahren.
“Spuren von Feuer” Frederico Ezequiel Gargiulo
Der Autor wandert 2005 mit zwei Freunden von Ushuaia 500 Kilometer entlang der Küstenlinie der Halbinsel Mitre durch Feuerland. Ihre Erlebnisse, die Begegnungen mit den Menschen in dem fast umbewohnten Gebiet, die Anstrengungen und Entbehrungen sowie ihre Glücksmomente beschreibt der Autor in diesem Buch.
“Cerro Torre – Nicht den Hauch einer Chance” Thomas Dirnhofer
David Lama wurde 1990 als Sohn einer Österreicherin und eines Nepali geboren. Er gilt als Ausnahmetalent in der Kletterszene und gewann viele Kletterwettkämpfe in der Halle. Der Cerro Torre ist der Traum vieler Kletterer. David Lamas vielleicht etwas übermütiges Vorhaben “Von der Halle auf den Cerro Torre” scheiterte zuerst, aber 2011 und ohne Hilfsmittel 2013 war er mit seinem Kletterpartner Peter Ortner dann doch erfolgreich.
“Der Pinguin meines Lebens” Tom Michell
Das sagt Amazon: „Tom Michell geht nach Südamerika … und heuert in Argentinien als Lehrer in einem Internat an. Was er sucht, ist das ganz große Abenteuer. Womit er nicht rechnet, ist ein Pinguin, der sein Leben verändern soll. Als Tom Michell einen Pinguin mit ölverschmiertem Gefieder am Strand von Uruguay findet und beschließt, ihn mitzunehmen um das Öl zu entfernen, ahnt er noch nicht, dass der watschelnde Zeitgenosse … sein Leben vollkommen auf den Kopf stellen wird. Michell beschließt, den Pinguin mit nach Argentinien zu nehmen und tauft ihn Juan Salvador: »Ich betete, dass der Pinguin überleben würde. Ich hatte ihm in diesem Augenblick einen Namen gegeben, und mit diesem Namen begann eine enge Verbundenheit, die ein Leben lang halten sollte.« Der Pinguin zieht auf Tom Michells Terasse ein. Für den Lehrer wird er ein treuer Freund, für seine Schüler zum Pinguin des Vertrauens. Pinguine sind nämlich nicht nur wahnsinnig niedlich, sondern auch hervorragende Zuhörer …“
Das Buch wurde verfilmt von Peter Cattaneo. Film und Buch unterscheiden sich stark, aber beide sind sehr gut. Dass der Film so vom Buch abweicht, würde ich hier künstlerische Freiheit des Regisseurs nennen.