Gambia- Bücher und Filme
“Wurzeln ‚Roots‘ ” Alex Haley
Das sagt Amazon: „Begonnen hatte alles mit den Geschichten, die Großmutter Cynthia dem kleinen Alex Haley in Henning, Tennessee, erzählte, von ihren Großeltern und deren Großeltern – und noch weiter zurück bis hin zu jenem Mann am Anfang der amerikanischen Überlieferung, den man in der Familie nur den „Afrikaner“ nannte. Von jenseits des Ozeans stamme er her, aus einem afrikanischen Dorf unweit eines Flusses namens „Kamby Bolongo“, und als er eines Tages auf der Suche gewesen sei nach einem geeigneten Stück Holz für seine Trommel, da hätten ihn vier Männer überfallen, in Ketten gelegt und auf ein für die amerikanischen Kolonien bestimmtes Sklavenschiff verschleppt. Diese Erzählungen haben Alex Haley nie losgelassen, und viele Jahre später, nun schon ein renommierter Schriftsteller, begann er, der Sache mit dem Urvater nachzugehen in einer mühsamen und zeitraubenden Suche nach Beweisen für die Erzählungen seiner Großmutter. Nach zwölf Jahren endlich und vielen Reisen in das Gebiet am Gambia-Fluß gelang es ihm, den „Afrikaner“ – Kunta Kinte – zu identifizieren und den Ursprung seiner Familie zu finden. Juffure heißt das Dorf im westafrikanischen Gambia, aus dem im Jahre 1767 der siebzehnjährige Kunta auf der „Lord Ligonier“ nach Maryland verschleppt und dort an einen Plantagenbesitzer aus Virginia verkauft worden war. Indem Alex Haley als erster schwarzer amerikanischer Schriftsteller seine Abstammung bis zu den Wurzeln zurückverfolgt, erzählt er zugleich den 25 Millionen schwarzer Amerikaner die Geschichte ihrer Herkunft. Ihnen gibt er mit seinem Buch ihre Identität wieder, und uns allen schlägt er eines der düstersten und dramatischsten Kapitel der Menschheitsgeschichte auf.“
“Die Trommeln von Dulaba” Mark Hudson
Das sagt Amazon: „Der Engänder Mark Hudson hat vierzehn Monate in Dulaba, einem Dorf in Gambia, verbracht. Ursprünglich hatte er den Alltag der Frauen erforschen wollen, doch schon bald wird er Mitglied der Dorfgemeinschaft. Er hilft bei der Feldarbeit und nimmt teil am Geschehen und den Ritualen des Dorflebens. Er erlebt den Wechsel der Jahreszeiten und die Festtage, die auf Wochen der Hungersnot folgen. Auch in die von Initiationsriten, Teufeln und Geistern beherrschte Welt der Dorfbewohner dringt er ein.“
“Gambia – ein Blick auf Afrika: Meine Erfahrungen als NGO Entwicklungshelferin” Sabine Läufer
Die Autorin ging für die NGO „Socialis for The Gambia e.V.“ für einige Monate nach Gambia und arbeitete an der vom Verein gegründeten Schule in Brufut. Sie beschreibt die Menschen in Gambia, deren Lebenssituationen und ihre Arbeit an der Schule. Es ist ein sehr eindrückliches Buch, indem oft nicht nur ein Blick auf die Dinge geschildert wird, sondern sie zeigt alle Blickwinkel, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.