Steinenbronn – Pforzheim

Ich musste einfach losfahren.

Die Taschen, die ich vor ein paar Tagen Probe gepackt hatte, hatte ich nie wieder ausgepackt. Die Wohnung war gerichtet und bereit, mehrere Wochen verlassen zu werden.

Also auf nach Pforzheim. Ich fuhr über Böblingen, Weil der Stadt durchs Würmtal nach Pforzheim.

Es war erstaunlich kühl nur etwa 12°, als ich heute Vormittag losgefahren bin. Später wechselten sich Sonne und Wolken ab und in der Sonne war es richtig warm.

Am späteren Nachmittag erreichte ich Pforzheim und genoss im Stadtpark das schöne Wetter. Ich erinnerte mich u.a. an meine Reise nach Mittel- und Südamerika. Ich saß damals oft in Parks und habe Leute beobachtet. Auch im Stadtpark beobachtete ich die Leute. Jugendliche spielten Fußball und waren dabei so übermütig, dass irgendwann der Ball auf dem Dach des Museums landete und auch nicht wieder runter rollen wollte. Leute dealten mit Drogen am sonnigen Nachmittag. Drei Russisch sprechende Jungen spielten mit Wasserpistolen Krieg im Park. Schon im Mittel- ind Südamerika war ich fasziniert von den kleinen Geschichten in den Parks. Mir war gar nicht bewusst, dass solche Geschichten auch in unseren Parks zu sehen sind oder anders, wann sitzt man bei uns im Alltag mal einfach so im Park und schaut Leute.

In Pforzheim fließen die Würm und die Nagold in die Enz. Pforzheim selber ist in meinen Augen nicht wirklich schön, obwohl die parkähnlichen Anlagen neben der Enz nett sind. Auffällig ist die Kunst im öffentlichen Raum. Sehr oft sieht man Kunstwerke in Straßenecken oder Plätzen.

Morgen fahre ich ins Rheintal.

Karte

Böblingen
Pforzheim – Skulptur im öffentlichen Raum